Härter trainieren? Nein, «härter entspannen»!

Die Trainingsplanung ist für eine erfolgreiche Saison sehr wichtig. Je nach Phase (Vorbereitung, Wettkampf oder Übergang) ist das Training mehr oder weniger hart.

In der Trainingsplanung nimmt auch die Regeneration und Entspannung einen wichtigen Platz ein. Erst der gezielte Einsatz von Trainings- und Regenerationseinheiten macht eine Athletin oder einen Athleten stärker. Regeneration und Entspannung ist jedoch nicht passives Nichtstun. Im Gegenteil. Dieser aktive Prozess kann so produktiv sein, wie eine zusätzliche Trainingseinheit!

Aus der Verhaltensforschung wissen wir, dass es schon einen Unterschied macht, wenn Entspannung als «unterstützende Einheit» bezeichnet wird. Dieses Phänomen nennt sich Unterlassungseffekt. Damit ist gemeint, dass uns Handeln einfacher fällt als Nichthandeln.

Mit gezielten Techniken kann der Wechsel in den «Erholungs-Modus» schneller erreicht und die Regeneration optimal unterstützt werden. Als Sportlerin oder Sportler ist es manchmal nicht notwendig härter zu trainieren, sondern den Fokus auf «härter entspannen» zu legen.

Ganz so hart ist es übrigens gar nicht! Wenn du weisst wie, sogar ganz einfach. Entspannungstechniken im Sport, findet im Januar jeweils am Dienstagabend von 18.30-19.30 im Win4 statt.