Was ist aktive Regeneration?

Lange Zeit war der Fokus in der Leistungsentwicklung auf die Belastungsgestaltung gerichtet. Im modernen Leistungssport erhält die Regeneration zunehmend Beachtung. Die Zeit zwischen den Trainingseinheiten birgt also grosses Leistungspotential. Wie wird nun aber diese Zeit sinnvoll genutzt?

Um einen Trainingseffekt zu erzielen, muss der Köper genügend gereizt werden. Dadurch werden zuerst einmal abbauende Stoffwechselvorgänge ausgelöst. Mit der Wiederherstellung passt sich der Körper an und wird leistungsfähiger. Mit Regeneration ist die Erholung der physiologischen Systeme gemeint (Energiespeicher, Zell- und Muskelstruktur, neuronales System und Herz-Kreislaufsystem).

Um diese Erholung zu unterstützen, können verschieden Massnahmen getroffen werden. Neben der Variante, sich einfach auf die Couch zu legen und zu warten, gibt es nämlich noch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Grundsätzlich wird zwischen aktiver und passiver Regeneration unterschieden. Passive Methoden sind ausreichend Schlaf, eine sinnvolle und angepasste Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme sowie beispielsweise Massagen und Sauna.

Zur aktiver Regeneration gehört einerseits das „Cooldown“ wie das Auslaufen direkt nach dem Training oder einem Wettkampf oder eine lockere Einheit an einem freien Tag. Weitere aktive Regenerationsmassnahmen sind myofasziale Entspannungstechniken mit Rollen und Bällen, die Progressive Muskelrelaxation, eine weit verbreitete einfache Entspannungstechnik sowie Übungen aus dem Stretching, Yoga und Meditation.

Mehr zu Erholung und Entspannung und einfach anzuwendende Entspannungstechniken gibt’s im Kurs mit Jeanine Fuhlrott, Mentalcoach FC Winterthur.