Wo in deinem Trainingsplan steht “Kopf”?

Genau wie bei technischen oder athletischen Fähigkeiten gibt es auch im mentalen Bereich Sportlerinnen und Sportler, die mehr oder weniger Talent und bessere oder schlechtere Voraussetzungen mitbringen.

Schaut man sich die Trainingspläne an, findet man häufig Technik, Taktik, Athletik, Leistungsdiagnostik und eventuell noch Regeneration. Aber wo steht „Kopf“?

Wichtige Wettkämpfe und Spiele werden im Kopf entschieden. Der Begriff „Kopf“ ist jedoch etwas irreführend, denn er gibt den Anschein, dass es um etwas Logisches oder Rationales geht.

Auf die Frage, wie ausserordentliche Leistungen erbracht werden, bekommt man oft die Antwort: „Ich hatte einfach ein super Gefühl, es lief wie von alleine“. Es kommt also sehr stark auf das „Gefühl“ also die Emotionen an.

Mit etwas Übung lassen sich die gewünschten Emotionen und Gedanken in Wettkampfsituationen bewusst abrufen, sozusagen auf Knopfdruck.

Dass der Kopf oder eben die emotionale Verfassung den Unterschied macht, ist den meisten klar und sollte auf jeden Fall auch im Trainingsplan ersichtlich sein!

Im Kurs Fokus und Konzentration mit Adi Brüngger, Headcoach Pfadi Winterthur, geht’s um das Steuern von Emotionen.